
Hochzeitsshooting am Untersberg – Über den Wolken, ganz nah beieinander
Manchmal braucht es keine große Kulisse, kein aufwendiges Dekor, keine perfekte Planung. Manchmal reicht ein Blick. Dieser hier.
Laura und Markus haben sich für ihren Hochzeitstag etwas ganz Besonderes überlegt: Bevor die Feier begann, bevor die Gäste ankamen, bevor der Sekt floss – haben sie sich die Gondel geschnappt und sind rauf auf den Untersberg gefahren. Einfach so. Zu zweit. Mit dem Kleid, den Schuhen in der Hand, und dem Gefühl, dass dieser Moment nur ihnen gehört.
Oben angekommen: Wind, Weite, Stille. Der Blick reicht über das gesamte Salzburger Land, die Berge liegen unter einem dramatisch bewölkten Himmel, und irgendwo da unten wartet schon das restliche Leben auf sie. Aber für diese eine Stunde war das alles sehr weit weg.
Genau das wollte ich einfangen. Nicht das Posieren, nicht das Lächeln in die Kamera – sondern diesen einen Moment, in dem die Braut die Schuhe auszieht, weil das Gipfelgelände kein Parkett ist, und der Bräutigam sie einfach festhält. Kein Wort. Kein Blickkontakt mit mir. Nur die zwei – und das Panorama.
Das Shooting am Untersberg ist für mich eines der aufregendsten Formate überhaupt. Die Gondel hoch, eine gute Stunde fotografieren, wieder runter – und dann direkt weiter zur Trauung. Das klingt spontan, und das ist es auch. Aber genau diese Leichtigkeit sieht man in den Bildern.
Wer heiratet, hat meistens einen vollgepackten Tag. Ein Shooting vor der Trauung – abgeschieden, auf über 1.700 Metern, mit dem Wind im Haar – gibt dem Brautpaar etwas zurück, das an Hochzeitstagen oft zu kurz kommt: einen Moment nur für sich.
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