SonyAlpha_7III_Sony55mm_Erfahrungsbericht

Wie bei den vergangenen Kamera Systemen teile ich gerne meine Erfahrungen in Form der Blogposts und das möchte ich bei der Sony Alpha 7III ebenfalls nachholen. In diesem Fall wirklich nachholen, denn es ist kein „Hands-on“ Bericht, sondern ein Erfahrungsbericht nach sechs Monaten tatsächlicher Nutzung für Weddings und Portraits. Wenn ihr meine anderen Blogposts gelesen habt wisst ihr, dass ich eher auf praktische Gesichtspunkte Wert lege als auf aufzählen der ohnehin bekannten technischen Details.

Wie kam ich zur Sony und zum spiegellosen Vollformat?

Der Einstieg in die spiegellose Welt war bei mir bekanntermaßen die Fuji XT-2. Obwohl ich sehr zufrieden mit der Kamera war bildete ich mir ein, Vollformat und die notwenige Geschwindigkeit im Handling könnte die Fuji XT-2 nicht befriedigen. Letzten Sommer war der Hype um die Sony 7III wahrscheinlich am Zenit und auf Seiten Canon noch lange nichts in Sicht. Als befreundete und geschätzte Fotografen gänzlich auf das Sony System umgestiegen sind reifte der Gedanke Sony eine Chance zu geben.

Bei Lieferzeiten von mehreren Wochen war die Hoffnung gering noch in der Hochsaison die Kamera einem stresstest unterziehen zu können. Der Fotohändler meines Vertrauens konnte mir dann doch überraschenderweise innerhalb einer Woche eine aushändigen und so startete ich in die zweite Jahreshälfte mit einem neuen Set.

Ich holte mir die Sony Alpha 7III zusammen mit dem Sony FE 35mm f/1.4 ZA. Mein Standard Wedding Set bestand bis dahin aus einer Canon 5D Mark III mit Canon 24mm 1,4L und einer weiteren Canon 5D Mark III mit 50mm 1,2L oder Canon 85mm 1,2L, je nach Location.

SonyAlpha_7III_Sony35mm14ZA_Erfahrungsbericht

Die Kombination von Sony 7III mit dem wunderschönem Sony FE 35mm f/1.4 ZA fühlte sich von der ersten Sekunde perfekt an. Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind sehr hochwertig. Wie bei anderen spiegellosen ist die Kamera, ohne Batteriegriff oder Extender, sehr klein. Das war initial ein großer Störfaktor da die Sony Objektive im Unterschied zu den kleinen Fuji XF Objektiven sehr sehr groß sind. Ich meine nicht Sigma Art groß, aber um nichts kleiner als gewohnte Canon L Objektive. Darauf hin habe ich mir gleich den Batteriegriff besorgt. Mit dem Batteriegriff ist die Balance mit dem 35mm 1,4 schon deutlich ausgeglichener und angenehmer.

Zugegebenermaßen verwende ich aktuell die Alpha 7III mit dem Sony 55mm 1,8 als „immer drauf“ ohne Batteriegriff, aber dazu später mehr.

Abgesehen von den technischen Vorzügen der Sony und totaler Abstinenz von Canon auf dem Markt der spiegellosen Vollformat Kameras ist die Tatsache die Canon Objektive, wenngleich eingeschränkt, verwenden zu können ein großer Plus Punkt für die Sony gewesen. Der Gedanke meine getreuen L-Linsen weggeben zu müssen wäre ein absolutes KO Kriterium für jedes andere Kamera System.

In der Praxis blieb es nur bei dem Gedanken die Canon Objektive zu verwenden. Die ersten groben Tests zeigten einen deutlichen Unterschied zwischen adaptierten Canon Linsen und dem nativen Sony 35mm 1,4. Der Autofokus war bei weitem nicht verlässlich und ich beließ es beim groben Test. Später gegen Ende des Jahres kam ein Firmware Update welches alles besser machen sollte, ich habe es nicht weiter ausprobiert.

Ein Ergebnis aus der Kooperation Sony 7III mit dem Canon 135mm 2L möchte ich aber auf jeden Fall erwähnen. Das war ein zwei Minuten Shooting mit der Kombo und die Bildqualität ist zum niederknien. Der Schärfeabfall („Bokeh“) ist fantastisch, die Hervorhebung des Motivs vom Hintergrund ist perfekt.

Portrait mit Sony Alpha 7III und Canon 135mm 2L

Im Portrait Bereich bewege ich mich überwiegend im Brennweitenbereich 50-85mm, vergesse dabei immer wieder wie grandios das Canon 135mm ist. Der Vollständigkeit halber muss ich anführen, dass ich den Sigma Adapter verwende. Viele haben den Metabones als besseren beschrieben, ich habe mich vorerst für das Sigma entschieden. Es war um die Hälfte günstiger und bei meinem Fotohändler lagernd.

Gerade wie ich diese Zeilen schreibe fällt mir auf, dass ich den adaptierten Linsen wenig Chance gegeben hab sich zu beweisen. Ich glaube das werde ich in den nächsten Wochen nachholen und einen separaten Blogpost schreiben.

Das Wunder EYE-AF und wie man ohne überhaupt leben konnte?

In keinem einzigen Video oder Bericht über die Sony A7III wurde der Eye-AF (Augen Autofokus) ausgelassen und ich möchte natürlich auch darauf eingehen. Meine nativen Objektive welche ich gerade verwende sind das besagte Sony FE 35mm f/1.4 ZA und aktuell das Sony Sonnar T* FE 55mm f/1.8 ZA. Da funktioniert der Eye-AF unglaublich gut und es war ein wahrer „Augenöffner“.

Wenn richtig eingestellt ist der Eye-AF eine fantastische Hilfe. Ich persönlich kann mich sehr gut darauf verlassen und verwende es eigentlich permanent. Mit „richtig eingestellt“ sei angemerkt, dass ich anfänglich irritiert war wann der Eye-AF greift und wann nicht. Es ist nämlich so, dass abhängig von Autofokus Feld Größe der Eye-AF die Augen erkennt und darauf scharf stellt. Gesichter werden im gesamten Sensor-Bereich erkannt, aber wenn man sehr kleine AF-Feld-Größen verwendet muss man schon manuell das AF-Feld dort legen wo die Gesichter sind. Dann greift der Augenfokus auch perfekt. Wenn man eine ganz Breite AF-Feld Abdeckung wählt erkennt die Kamera gleich alle Gesichter und fokussiert auf das Motiv welches der Kamera am nächsten steht. Das ist für mich persönlich zu ungenau, deswegen verwende ich ganz kleine AF-Feld Größen und setze den Fokuspunkt wo ich ihn haben will. Ungenau aber nicht im Sinne von technisch ungenau, ich nenne es Motiv ungenau. Oft will ich nicht die Personen im Vordergrund scharf haben, sondern genau welche dahinter usw. Darum verwende ich den Spot AF und lege diesen manuell wo ich ihn haben will. In diesem Bereich greift der Eye-Af dann verlässlich ein und liefert fantastische Ergebnisse. Bei mehr Action gebe ich aber der Kamera auch oft die Chance und nehme die AF-Einstellung „Breit“ was so ziemlich den gesamten Sensorbereich abdeckt und lasse die Kamera mit Gesichtserkennung und Eye-AF arbeiten. Bin bis jetzt echt positiv überrascht wie gut das funktioniert. Meine Standard Einstellung ist aber Spot-AF mit Verschiebung des AF-Feldes in den Bereich wo ich die Augen des Motives habe. Das hat sich bei mir sehr gut bewährt und kommt meiner Arbeitsweise mit den DSLR auch am nächsten.

Sony Wunderakku NP-FZ100 und das Thema Ladegerät

Ausgeliefert wurde die Kamera mit einem NP-FZ100 Akku. Klingt komplizierter als es ist. Kurz gesagt, die Standard Akkus der Sony 7III und Sony 7RIII sind richtig richtig gut und tun genau was sie sollen. Die Kamera sehr lange mit Power zu versorgen. Es gibt echt nichts, was ich bemängeln müsste. Dass die A7III ohne Ladegerät ausgeliefert wird ist vielen ein Dorn im Auge. Ich habe auch zuerst lachen müssen, aber dieser Missstand stellte sich als Segen heraus. Da kein Ladegerät mitgeliefert wurde bekam ich statt dem 100,– Sony Standard Ladegerätes eines von Hähnel ( Hähnel Pro Cube2 für Sony ) empfohlen und ich bin begeistert davon. Ich habe für den gleichen Preis ein richtig schickes Doppelladegerät und werde auch die Canon Ladegeräte durch diese ersetzen. Erstens lade ich nun zwei Akkus parallel und außerdem sieht der Qube einfach schön aus. Kein Vergleich zu den faden Standard Ladegeräten.

Hähnel_ProCube2_Sony_Erfahrungsbericht-00001

Sony Alpha 7III in der Hochzeitsfotografie

Sony Alpha 7III Erfahrungsbericht

Kleines Gehäuse:

Seit ich mit der Fotografie angefangen und ein wenig Überblick über existierende Kameras gewonnen habe war eine Canon 1 immer das Ziel der Begierde. Langsam die Modellreihen nach oben hin arbeitend, von einer Canon EOS 300D bis hin zu einer Canon EOS 1Ds MKII, galt größer ist besser. Diese Einstellung hatte so lange Bestand so lange ich reine Studio Shootings machte und wenig mit der Kamera herumlaufen musste. Als mich die Hochzeitsfotografie einverleibte und ich den ganzen Tag, permanent mit zwei Kameras, auf den Beinen verbrachte, änderte sich das ganz schnell. Der Weg führte wieder zu kleineren Gehäusen und die Canon 5D Mark III hatte die perfekte Größe. Mit genug Selbstvertrauen um einem Kunden auch mit einer kleinen Kamera entgegen zu treten kam der Batteriegriff von der Canon runter. Der nächste Schritt sind dann die spiegellosen Kameras die noch ein Stück kleiner und leichter sind. Bei der Sony 7III ist mir das dann aber zu weit gegangen und die Kamera war viel zu klein für meine Hände, vor allem mit dem 35mm 1,4 ZA vorne dran. Wenn ich überwiegend das 35mm 1,4 in Verwendung habe dann setze ich den Batteriegriff ein. Im Alltag, wo ich eigentlich die Kamera immer dabei habe, verwende ich das 55mm 1,8 und die Kamera ohne Batteriegriff.

Ein Kleiner Vergleich zu einer 1Ds Mark II. Die Sony ist mit Griff nicht viel kleiner aber um Welten leichter.

Lautloses Auslösen:

Anfänglich war ich skeptisch wie lautlos „lautlos“ wirklich sein muss. Der Silent-Mode meiner Canon war schon ok, man wusste, dass fotografiert wird aber es war nicht störend. Der vollständig lautlose Modus ist aber eine ganz eigene Liga. Wenn man sich als Fotograf daran gewöhnt hat kann man richtig schöne emotionale Momente erwischen. Ich habe mich stets bemüht die höhst emotionalen Momente auch emotionale Momente sein zu lassen und wirklich nur das allernötigste an Störung zu verursachen, ohne die Momente zu verpassen. Mit der Sony kann ich jeden Bruchteil einer Sekunde dokumentieren ohne das geringste Geräusch zu machen, das ist echt ein Segen. Bei Portraits oder Paarshootings verwende ich das geräuschlose Auslösen aber nicht, da hier die Motive erwarten fotografiert zu werden und das klicken des Verschlusses als Signal wahrgenommen wird, dass das Foto gemacht wurde.

Gänzlich umsteigen oder Parallelbetrieb?

Mein Wedding Workflow war gänzlich auf Canon ausgelegt und die beiden 5D Mark III kenne ich in- und auswendig. Sie haben mir seit Jahren treue Dienste geleistet und ich kann ihnen felsenfest vertrauen. Mit der Sony als dritte im Bunde war das Fotografieren an sich überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Die zwei Kameras haben sich wundervoll ergänzt. Das unterschiedliche Bedienkonzept ist für den Anfang etwas mühsam, aber keine Raketenwissenschaft. Ich habe mich schnell an die Einstellungen gewöhnen können. Meistens hat jede Kamera eine dedizierte Rolle. Die Sony ist mit dem 35mm die Reportage Kamera, die Canon 5D mit dem 85mm dann eher die Portrait-Kamera während des Hochzeitstages.

Richtig genial die Stärken der jeweiligen Systeme ausspielen zu können, wenn da nicht ein ganz großes Problem wäre, welches mich anfänglich ungleich mehr Zeit gekostet hat. Die Postproduction!

Wie man sich vorstellen kann liefert der Sony Sensor ganz andere Farben wie der Canon und das gilt es zu berücksichtigen. Wie schon bei der Arbeit mit der Fuji ist hier die große Herausforderung die beiden aufeinander abzustimmen und den gewünschten eigenen Look über beide Systeme hinweg zu erhalten. Das hat schon etliche Stunden an Feinjustierung verursacht und teilweise pflege ich meine Presets doppelt.

Auf Dauer ist mir diese Vorgehensweise aber zu zeitaufwendig weshalb ich diese Saison nur ein System verwenden werde. Zu meinem Bedauern ist mir bei einer der letzten Hochzeiten meine Hauptkamera, die neuere Canon 5D Mark III, auf den Boden gefallen und wirtschaftlich nicht reparierbar. Es sieht sehr danach aus, dass diese Hochzeitssaison gänzlich auf Sony ausgelegt wird.

Canon hat mit der Canon R schon mal angeklopft aber noch sehe ich die Kamera nicht der Sony Alpha 7III ebenbürtig. Als Hochzeitsfotograf fehlt mir einfach der zweite Kartenslot.

Ich bin ein visueller Mensch und kann mit Bildern mehr anfangen als mit Datenblatt Zahlen, deswegen anbei ein paar Beispiele aus meinen Hochzeitsreportagen mit der Sony. Die gesamte Galerie hier ist mit der 7III und dem Sony 35mm 1,4 ZA fotografiert worden.

Da weitere Details den Rahmen dieses Blogposts sprengen würden bereite ich einen dedizierten Blog Post zu Wedding Fotografie mit der Sony vor.

Beispielbilder Hochzeitsfotografie:

Sony Alpha 7III in der Portraitfotografie

Wie schon ausführlich beschrieben ist der Eye-AF ein richtig nützliches feature und macht mir in der Portrait Fotografie richtig viel Spaß. Ehrlicherweise funktionieren die AF-Systeme der aktuellen Kameras alle richtig gut und zuverlässig, aber einfacher als mit dem Eye-AF geht’s wirklich nicht.

Da ich ursprünglich nur das 35mm von Sony hatte habe ich viele meiner Canon Objektive mit dem Sigma Adapter ausprobiert. Das ruhmreiche Canon 85mm 1,2L II ist so ein Fixstarter in der Portrait Fotografie und ich habe es natürlich auch ausprobieren müssen. Mit perfekten Bedingungen bei starkem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt, eine klassische Domäne des Portraitfotografen. Bei strahlendem Sonnenschein kann’s ja jeder.

So sehr ich das 85mm 1,2L II optisch liebe, so sehr nervt mich der träge Autofokus und das hohe Gewicht. Mit dem Sigma Adapter ist das Set A7III + 85mm 1,2L völlig front-lastig und man hält nicht mehr die Kamera in der Hand sondern nur das Objektiv. Die Kamera ist quasi nur ein wenig Verlängerung des Objektives. Die optische Qualität ist aber jede Mühe wert, das Objektiv ist einfach eine Klasse für sich.

Bei solchen widrigen Bedingungen hab ich mit der Canon nie Bedenken gehabt, da musste sie immer durch. Im ersten Augenblick war ich mir nicht ganz sicher ob die Sony den Schneefall und die Feuchtigkeit überstehen würde. Ich muss es nicht jeden Tag haben aber das Vertrauen, zumindest kurzfristigen Wetterkapriolen standhalten zu können, hat sich die 7III schon mal verdient.

Sony Alpha 7III + Canon 85mm 1,2L + Sigma Adapter

In all den Jahren seit dem ich fotografiere habe ich immer ein 50mm Objektiv am häufigsten verwendet. Sehr schnell habe ich mir das 50mm 1,2L geholt und es ist mit Abstand die am häuften verwendete Linse in meinem Arsenal.

Beim 50mm 1,2L scheiden sich die Geister wie bei kaum einem anderen Objektiv. Die einen hassen die Linse, die anderen bauen ihre ganze Existenz um den umwerfenden Bild Look dieses Objektivs. Ich muss zugeben, dass ich eine ausgeprägte Hassliebe entwickelt habe, dem schwierigen Autofokus geschuldet. Als ich meine erste 5D Mark III gekauft hatte und mehrere Shoots völlig misslungen waren, wegen unscharfer Bilder, hätte ich das 50er am liebsten in die Tonne gehauen. Ich habe das 50er sogar zweimal zum justieren eingeschickt aber ohne richtigen Erfolg. Erst die zweite 5D Mark III deckte sich wohl viel besser mit den Toleranzen des Objektives und es musterte sich wieder zu meinem Brot und Butter Arbeitsobjektiv.

Auf meiner Contax 645 arbeite ich mit dem Zeiss 80mm 1:2 was auch wieder in etwa den 50mm entspricht.

Um einen fairen Vergleich zu haben holte ich mir für meine Portrait Fotografie und als immer drauf Objektiv kürzlich das Sony 55mm 1,8Z. Dieses Objektiv ist understatement pur!

Es ist so klein, das könnte glatt eine Fuji XF Linse sein. Die 7III ohne Batteriegriff und das 55mm passen ganz leicht in eine größere Jackentasche.

Mit dem 55mm spielt die 7III erst richtig ihre Stärken in Sachen AF aus. Fokussiert irre schnell und genau, die Bildqualität ist richtig richtig gut. Ich kann es kaum erwarten die beiden bei repräsentativen Wedding Reportagen gegen das 50mm 1,2L antreten zu lassen.

Die erste Disziplin (Studio Portraits) haben die beiden exzellent gemeistert. Vielleicht bin ich zu voreingenommen da es Portraits meiner Familie sind, aber für mich sind es die besten Portraits die ich seit Ewigkeiten fotografiert habe.

Sony Alpha 7III + Sony 55mm 1,8

Businessportraits

Hier noch ein paar Beispiele aus einem meiner letzten Business Portrait Sessions. Wie schön öfter erwähnt, in den allermeisten Fällen vertraue ich der natürlichen Perspektive eines 50mm Objektives, in diesem Fall eines 55mm Objektives.

Sony Alpha 7III + Sony 55mm 1,8Z

Sony Alpha 7III in der Makro Fotografie

Nicht unbedingt meine stärkste Disziplin aber durch viele Details bei der Hochzeitsfotografie gehört Makro auch zum Business. Hier war ich zum ersten mal so richtig begeistert vom EVF und Fokuspeeking mit Vergrößerungslupe.

Da ich ein sehr gutes Makro Objektiv besitze ( Canon 100mm 2,8L ) wollte ich dieses natürlich weiter verwenden. Mit dem Sigma MC-11 Adapter funktioniert der AF sehr gut, wenn auch ich die meiste Zeit manuell fokussiere. Mit dem elektronischen Sucher ist das ganz fein möglich. Man stellt die Vergrößerungslupe ein und kann haarscharf den Fokus einstellen.

Auch hier ein paar Beispielbilder.

Sony Alpha 7III + Canon 100mm 2,8L + Sigma Adapter / Sony 35mm 1,4 ZA

Zusammenfassung:

Vielleicht war das jetzt viel auf einmal aber mir war es wichtig einen differenzierten Eindruck zu vermitteln und Raum für tiefergehende Betrachtungen zu schaffen. Was der Fuji XT-2 leider verwehrt geblieben ist hat die Sony auf Anhieb geschafft, sie ist sofort zum Nummer eins Arbeitsgerät aufgestiegen. Die Vorbereitungen für die neue Hochzeitssaison sind am Laufen und wie es aussieht wird das Hochzeitsjahr 2019 mit zumindest zwei Sony 7III oder womöglich mit einer zusätzlichen Sony A9 dokumentiert werden. Sollte wider Erwarten Canon endlich eine Canon RX ( ich lass mir gleich den Namen patentieren ) auf den Markt bringen wird das Setup für die nächste Saison neu evaluiert. Das Canon RF 50mm 1,2 wär halt wieder so ein Traumglas.

Jeder der aktuell eine Sony 7III in Erwägung zieht kann meiner Meinung nach nichts falsch machen. Diese Kamera als „entry-level“ zu bezeichnen ist völlig unverständlich. Ich nutze sie in meinem beruflichen Alltag und werde mir zumindest noch eine für mein „zwei Kamera Setup“ holen.

Falls ihr Fragen habt verfasst einfach ein Kommentar oder schreibt mich direkt an. Werde gerne darauf eingehen.

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